Es soll ein spannender Abend werden, wenn Suzanne von Borsody sich am Donnerstag, 8. März, 20 Uhr, im Kulturwerk Wissen in Texten, anhand von Bildern und mit Musik dem Leben und Werk des impressionistischen Malers Paul Gaugin (1848 bis 1903) widmen wird. "Er ist faszinierend in seiner Farbenpracht", sagt die Theater- und Filmschauspielerin. Sie ist neugierig auf die Kunst, neugierig auf den Künstler, genauer gesagt auf den Menschen, der dahinter steht. So hat sie sich gut ein Jahr lang intensiv mit dem erst posthum zu Ruhm gekommenen Gründervater der Moderne auseinandergesetzt, so gründlich, wie sie sich auch auf eine Rolle vorbereiten würde. "Man kann die Bilder nicht verstehen, ohne den Weg, der zu ihrer Entstehung geführt hat", meint Suzanne. Sie malt auch selbst und genießt diesen "Freiraum". Vor kurzem besuchte sie die Ausstellung von Gerhard Richter in Berlin zu dessen 80. Geburtstag. Den Abstecher nach Wissen unternimmt sie gerne. Denn Lesungen machen ihr Spaß, sie freut sich auf den unmittelbaren Kontakt zum Publikum. Im Kulturwerk liest sie aus "die Aufzeichnungen von Noa Noa", zitiert aus Briefen, Notizen und anderen Selbstzeugnissen Gaugins. Doch das Publikum erwartet "nicht nur eine Schauspielerin, die liest", sondern außerdem Live-Musik mit dem Duo Leccornia. Willy Freivogel (Flöte) und Siegfried Schwab (Gitarre) ergänzen den literarischen Abend mit Musik und Werken französischer Komponisten des Impressionismus wie Desportes, Sor, Faruré und Satie. Unterstützt werden Lesung und Musik durch eine von Jens Schniedenharn zusammengestellte Powerpoint Präsentation mit wunderschönen Bildern Gaugins, von seinem Leben in Paris, seinem Aufenthalt auf Tahiti sowie Selbstportraits aus verschiedenen Lebensphasen. "Es ist eine multimediale Show, eine Reise in eine fremde Welt, und ich hoffe, dass das Publikum mit mehr Wissen und Gesprächsstoff heraus gehen wird", sagt von Borsody.
Am Rande der Veranstaltung ist eine kleine Ausstellung von Werken der Künstlerin Irmtraud Schniedenharn zu sehen. Die 12 Bilder geben unter dem Titel "Gemalte Zeiten" einen Einblick in die Themenvielfalt der freischaffenden Malerin.
Zu Besuch auf Gut Aiderbichl
Montag, 27. Februar 2012

Weitere Bilder gibt es hier!
Quotenerfolg für ORF2
Donnerstag, 23. Februar 2012
Die Neuverfilmung des Volksstücks "Der Meineidbauer" von Ludwig Anzengruber lockte am Mittwoch, 22. Februar, um 20.15 Uhr in ORF 2 bis zu 922.000 Zuschauerinnen und Zuschauer vor die Bildschirme. Durchschnittlich 869.000 (30 Prozent Marktanteil) verfolgten den Erbstreit zwischen Suzanne von Borsody und Günther Maria Halmer.
"Österreich-Bild" hat in "Tirol, die perfekte Kulisse – Filmcrews unterwegs im Land der Berge" unter anderem Regisseur Joseph Vilsmaier sowie Suzanne von Borsody und Günther Maria Halmer bei den Dreharbeiten begleitet und zeigt am Sonntag, dem 11. März, um 18.25 Uhr in ORF 2 einen Blick hinter die Kulissen der Filmproduktion.
"Österreich-Bild" hat in "Tirol, die perfekte Kulisse – Filmcrews unterwegs im Land der Berge" unter anderem Regisseur Joseph Vilsmaier sowie Suzanne von Borsody und Günther Maria Halmer bei den Dreharbeiten begleitet und zeigt am Sonntag, dem 11. März, um 18.25 Uhr in ORF 2 einen Blick hinter die Kulissen der Filmproduktion.
Die Grande Dame, der Dialekt und eine neue Freundin
Dienstag, 21. Februar 2012
Ihr Vater, er spielt hier eine Kleinstrolle, war bereits einmal filmisch im "Meineidbauer" involviert?
Suzanne von Borsody: "Ja, in den fünfziger Jahren, da hat er den Toni gespielt, mit Heidemarie Hatheyer, Carl Wery, Christiane Hörbiger. Ist ein toller Film gewesen. War aber auch damals schon adaptiert für den Fremdenverkehr mit Schmugglern und so.
Jetzt ist der 'Meineidbauer' in die heutige Zeit transferiert. Also ich mag den Film sehr gern, weil er das alles sehr ernst nimmt. Weil er Pathos und Existentielles bedient. Er hat eigentlich alles, was es so braucht. Bis hin zu einer Krimihandlung. Und in den letzten viertausend Jahren haben sich die großen Gefühle nicht verändert. Sonst gäbe es keine Krieg mehr."
Wie war für Sie die Zusammenarbeit mit Vilsmaier?
"Ich liebe den Sepp von ganzem Herzen, weil die Arbeit mit dem Joseph Vilsmaier immer etwas ist, das Spaß macht, auch wenn es eine leichte anspruchsvolle Arbeit ist. Das klingt jetzt so als ein Widerspruch an sich. Joseph gibt sein Bestes und alle anderen auch. Es ist ein Schlüpfen in eine Verantwortung, neben der Disziplin, die man als Schauspieler gegenüber seinem Handwerk sowieso mitbringen muss. Es zwingt einen auf ein Sich-Einlassen, auch auf die Gefahr hin, dass man vielleicht abstürzt. In einem Dialektstück, es war mein erstes Dialektstück, die eigenen Maßstäbe noch ein Stück höher zu schrauben. Und der Sepp bildet dabei die Plattform, dass man das auch kann."
Seine Tochter Josefine ist Ihre Filmtochter Marie. Wie war das?
"Ja, süß. Die habe ich nach dem Dreh zu mir nach Berlin geholt. Sie ist so zauberhaft und bei ihr sieht man es, dass sie noch so eine blutjunge Anfängerin ist. Sie lässt sich ein und will ausprobieren. Die Sprünge, die sie macht, die sind so offen, sie ist wirklich ein zauberhaftes Mädchen. Ich hab ihr gesagt, 'pass auf, ich spiel gerade Theater in Berlin, wenn du Lust hast, dann komm doch mal nach Berlin, dann kannst du bei mir was lernen.' Sie ist gekommen, wohnt bei mir. Und sie kann sehen, wie unbedarft die jungen Schauspieler am Anfang sind. Sie ist im besten Sinne wie ein Schwamm, der fröhlich alles aufsaugt."
Sie sind unter anderem als UNICEF-Botschafterin sehr sozial engagiert?
"Ich bin so aufgewachsen, wie ich bin. Meine Familie hat mich so erzogen, dass es nicht darum geht, was wer ist, welchen Titel jemand hat, sondern wie er als Mensch ist. Ich glaube daran, dass man Berge versetzen kann, indem man nur einen einzelnen Stein aufhebt und ihn von A nach B trägt."
Also die Eltern als Vorbild?
"Ja, so wie meine Mutter oder mein Vater reiche auch ich jedem, der hinfällt die Hand und frage, ob ich ihm helfen kann wieder aufzustehen. Und wenn sich jemand verletzt hat, frage ich, 'was kann ich tun, um dir zu helfen'? Als öffentlicher Mensch hat man glaube ich eine Verantwortung, nicht um des eigenen Ruhms willen, sondern um Menschen, die vielleicht Scheuklappen haben und nicht sehen, was um sie herum passiert, aufmerksam zu machen, dass es neben der eigenen Suppenschüssel vielleicht auch noch was anderes gibt. Spätestens seit Galileo Galilei sollten wir wissen, dass die Erde keine Scheibe ist, sondern ein Ball und das egal, welche Richtung wir gehen, wir immer wieder auf dem gleichen Punkt ankommen. Also sollte man auf seinem Weg schauen, dass man sieht, was um einen herum vorgeht."
Gibt es weitere Projekte?
"Erstens das, was läuft. 'Der letzte Vorhang' im Theater in Berlin, eine Uraufführung, Dann gibt's ein paar Anfragen, eine davon war, eine Nazitante zu spielen, eine unreflektierte. Und so was spiele ich nicht. Ich spiele keine unreflektierten Rollen, da hab ich jetzt abgesagt, weil ich mich mit diesem Menschen nicht beschäftigen will. Sonst kann ich noch nichts Konkretes sagen. Im kommenden Mai läuft 'Rate, wer zur Hochzeit kommt' mit Henry Hübchen. Aber der ist längst abgedreht."
Quelle: tvbutler.at
Suzanne von Borsody: "Ja, in den fünfziger Jahren, da hat er den Toni gespielt, mit Heidemarie Hatheyer, Carl Wery, Christiane Hörbiger. Ist ein toller Film gewesen. War aber auch damals schon adaptiert für den Fremdenverkehr mit Schmugglern und so.
Jetzt ist der 'Meineidbauer' in die heutige Zeit transferiert. Also ich mag den Film sehr gern, weil er das alles sehr ernst nimmt. Weil er Pathos und Existentielles bedient. Er hat eigentlich alles, was es so braucht. Bis hin zu einer Krimihandlung. Und in den letzten viertausend Jahren haben sich die großen Gefühle nicht verändert. Sonst gäbe es keine Krieg mehr."
Wie war für Sie die Zusammenarbeit mit Vilsmaier?
"Ich liebe den Sepp von ganzem Herzen, weil die Arbeit mit dem Joseph Vilsmaier immer etwas ist, das Spaß macht, auch wenn es eine leichte anspruchsvolle Arbeit ist. Das klingt jetzt so als ein Widerspruch an sich. Joseph gibt sein Bestes und alle anderen auch. Es ist ein Schlüpfen in eine Verantwortung, neben der Disziplin, die man als Schauspieler gegenüber seinem Handwerk sowieso mitbringen muss. Es zwingt einen auf ein Sich-Einlassen, auch auf die Gefahr hin, dass man vielleicht abstürzt. In einem Dialektstück, es war mein erstes Dialektstück, die eigenen Maßstäbe noch ein Stück höher zu schrauben. Und der Sepp bildet dabei die Plattform, dass man das auch kann."
Seine Tochter Josefine ist Ihre Filmtochter Marie. Wie war das?
"Ja, süß. Die habe ich nach dem Dreh zu mir nach Berlin geholt. Sie ist so zauberhaft und bei ihr sieht man es, dass sie noch so eine blutjunge Anfängerin ist. Sie lässt sich ein und will ausprobieren. Die Sprünge, die sie macht, die sind so offen, sie ist wirklich ein zauberhaftes Mädchen. Ich hab ihr gesagt, 'pass auf, ich spiel gerade Theater in Berlin, wenn du Lust hast, dann komm doch mal nach Berlin, dann kannst du bei mir was lernen.' Sie ist gekommen, wohnt bei mir. Und sie kann sehen, wie unbedarft die jungen Schauspieler am Anfang sind. Sie ist im besten Sinne wie ein Schwamm, der fröhlich alles aufsaugt."
Sie sind unter anderem als UNICEF-Botschafterin sehr sozial engagiert?
"Ich bin so aufgewachsen, wie ich bin. Meine Familie hat mich so erzogen, dass es nicht darum geht, was wer ist, welchen Titel jemand hat, sondern wie er als Mensch ist. Ich glaube daran, dass man Berge versetzen kann, indem man nur einen einzelnen Stein aufhebt und ihn von A nach B trägt."
Also die Eltern als Vorbild?
"Ja, so wie meine Mutter oder mein Vater reiche auch ich jedem, der hinfällt die Hand und frage, ob ich ihm helfen kann wieder aufzustehen. Und wenn sich jemand verletzt hat, frage ich, 'was kann ich tun, um dir zu helfen'? Als öffentlicher Mensch hat man glaube ich eine Verantwortung, nicht um des eigenen Ruhms willen, sondern um Menschen, die vielleicht Scheuklappen haben und nicht sehen, was um sie herum passiert, aufmerksam zu machen, dass es neben der eigenen Suppenschüssel vielleicht auch noch was anderes gibt. Spätestens seit Galileo Galilei sollten wir wissen, dass die Erde keine Scheibe ist, sondern ein Ball und das egal, welche Richtung wir gehen, wir immer wieder auf dem gleichen Punkt ankommen. Also sollte man auf seinem Weg schauen, dass man sieht, was um einen herum vorgeht."
Gibt es weitere Projekte?
"Erstens das, was läuft. 'Der letzte Vorhang' im Theater in Berlin, eine Uraufführung, Dann gibt's ein paar Anfragen, eine davon war, eine Nazitante zu spielen, eine unreflektierte. Und so was spiele ich nicht. Ich spiele keine unreflektierten Rollen, da hab ich jetzt abgesagt, weil ich mich mit diesem Menschen nicht beschäftigen will. Sonst kann ich noch nichts Konkretes sagen. Im kommenden Mai läuft 'Rate, wer zur Hochzeit kommt' mit Henry Hübchen. Aber der ist längst abgedreht."
Quelle: tvbutler.at
Präsentation im Filmcafé in Wien
Sonntag, 19. Februar 2012
Ein atemberaubendes Panorama, ein hochkarätiger Cast und ein hervorragendes Drehbuch lockten Starregisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier für insgesamt 21 Drehtage in die Gemeinde Virgen nach Osttirol. Im Rahmen der Präsentation am Montag, dem 13. Februar, im Filmcafé in Wien sprachen Joseph Vilsmaier sowie die Darsteller Suzanne von Borsody, Aaron Karl und Max Tidof in Anwesenheit des Produzenten Karl Spiehs, der Lisa-Film-Geschäftsführer David Spiehs und Ernest Gabmann und ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis über die intensiven Dreharbeiten. "Der Film hat alles, was man braucht. Das ist nicht nur einfach ein Heimatfilm - da geht es um große, existenzielle Gefühle. Wir haben alle versucht, so wahrhaftig wie möglich an dem Stoff dran zu bleiben", schwärmt Suzanne von Borsody und streut dem Regisseur Rosen: "Mit Joseph Vilsmaier ist es immer ein Vergnügen zu arbeiten. Der Sepp ist jemand, der gibt das Beste und alle um ihn herum auch. Demzufolge hat man eine große Verantwortung - jeder im Team - auch das Beste zu leisten und noch ein Stückerl mehr. Das macht frei und fordert ein hohes Maß an Disziplin, und das macht Spaß. Es ist natürlich auch anstrengend, aber lustvoll anstrengend."
Für Joseph Vilsmaier ist Suzanne von Borsody eine sehr gute Wahl gewesen: "Wir haben schon zusammen etliche Filme gemacht und ich halte sie einfach für eine ganz großartige Schauspielerin. Sie und Günther Maria Halmer sind in diesem Film einfach großartig und man nimmt ihnen ihre Rollen ab." Suzanne von Borsody zeigt sich von Osttirol begeistert: "Osttirol ist wunderschön - da hat der liebe Gott gelacht. Es ist von den Menschen her sehr liebevoll und persönlich und man gehört immer gleich dazu."
Für Joseph Vilsmaier ist Suzanne von Borsody eine sehr gute Wahl gewesen: "Wir haben schon zusammen etliche Filme gemacht und ich halte sie einfach für eine ganz großartige Schauspielerin. Sie und Günther Maria Halmer sind in diesem Film einfach großartig und man nimmt ihnen ihre Rollen ab." Suzanne von Borsody zeigt sich von Osttirol begeistert: "Osttirol ist wunderschön - da hat der liebe Gott gelacht. Es ist von den Menschen her sehr liebevoll und persönlich und man gehört immer gleich dazu." Suzanne von Borsody stand in der Neuverfilmung des "Meineidbauer" erstmals mit ihrem Vater Hans Borsody gemeinsam vor der Kamera. Hans Borsody, der in der "Meineidbauer"-Verfilmung von 1956 die Hauptrolle spielte, taucht für eine kleine Gastrolle in der Neuauflage erneut auf - zur großen Freude seiner Tochter: "Es war sehr schön, dass man ihm diese kleine Gastrolle angeboten hat. Mein Vater und ich haben uns immer gewünscht, dass das irgendwann zustande kommt. Es hat mich sehr berührt, dass wir da zusammen vor der Kamera stehen durften."
Premierenfeier für den "Meineidbauer"
Donnerstag, 9. Februar 2012
Eine Schar an Gästen zog es Dienstagabend zur Premiere für den Fernsehfilm "Der Meineidbauer". Suzanne von Borsody mischte sich zusammen mit ihrer Maskenbildnerin Ines Steiniger und dem Schauspieler Max Tidof unter die 400 Premierengäste, darunter Tirols ORF-Intendant er Helmut Krieghofer , Filmproduzent David Spiehs (Lisa Film) und sein "Chefausstatter" Walter Dreier, Dietmar Ruggenthaler als Bürgermeister und Hausherr, Filmarchitekt Thomas Vögel mit Assistentin Gesche Glöyer, Location-Guide Leo Baumgartner und Osttirol-Touristiker Franz Theurl. Auf 90 Minuten Spannung folgte kräftiger Applaus. Suzanne bezeichnete das Resultat aus vier Wochen Dreharbeit in Osttirol als Heimatfilm, der zum Heimatkrimi auswächst.
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