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Hanni und Nanni 2: Ab 17. Mai im Kino

Mittwoch, 8. Februar 2012

Südwest Presse: Interview

Freitag, 3. Februar 2012

Suzanne von Borsody gastiert heut mit Frida Kahlo in Pliezhausen und gab der Südwest Presse ein Interview.

SwP: Frau von Borsody, Sie lesen Texte und Briefe von Frida Kahlo. Stimmt es, dass Sie selbst Malerin werden wollten?
Suzanne: Ja, ich wollte Malerin werden. Und bin es auch. Aber nicht nur mit dem Pinsel, auch in meinen Rollen versuche ich die verschiedenen Schichten eines Charakters zu entschlüsseln. Ob in Tragödien oder Komödien. Dank meiner kreativen guten Geister um mich herum, ist mir das möglich. Und dank eines Publikums, das es mir seit über 30 Jahren dankt.

Weswegen bewundern Sie die Kahlo, die ja als ebenso leidende wie leidenschaftliche Künstlerin galt?
Die Bilder der Frida Kahlo haben mich schon in den frühen 80ern fasziniert. Sie erzählt mit jedem Bild eine Geschichte. Da sie im Laufe ihres Lebens, aufgrund ihrer zahlreichen Operationen an ihrer Wirbelsäule, im Bett liegend verbringen musste, entstand eine Unmenge an Selbstportraits. In Ermangelung anderer Modelle. Diese Portraits sind nie wehleidig oder anklagend. Allerdings umgeben von Symbolen, die ihren jeweiligen Gefühlszustand umschreiben. Diese Symbole finden sich auch in ihren anderen Bildern wieder. Diese Vielschichtigkeit in Person und als Malerin fasziniert mich noch immer.

Und da wollten Sie die emotionalen Seiten der Frida Kahlo zeigen?
Ich wollte den Menschen, den liebenden Menschen Frida vorstellen. Eine Frida, von der man ja angeblich so viel kennt und weiß. Wer war sie? Diese, "als Malerin der Schmerzen" titulierte Person. Nicht leidend! Leidenschaftlich! Fröhlich, wütend, sentimental, verzweifelt, politisch, lustig, diszipliniert, chaotisch, impulsiv, erotisch, zerbrechlich und zäh. Bunt wie ihre Bilder. Und voller Sehnsucht.

Seit einigen Jahren widmen Sie sich verstärkt Hörbuchproduktionen und sind viel auf Lesereisen. Wie sehr brauchen Sie andere Projekte neben Schauspielerei und Film?
Lesungen sind Geschenke an mich selbst. Ich bin meine eigene Herrin, und ich habe sie immer in meinem Rucksack dabei. Sie sind etwas ganz Persönliches - und ich hoffe, auch ein Geschenk an das Publikum, das sich diese multimediale Veranstaltung ansieht.

Was erwartet die Zuhörer bei Ihrem Auftritt mit dem Trio Azul in Pliezhausen? Wie kam es zum Kontakt mit der Gruppe und dem Projekt?
Dieses Projekt ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Zunächst waren da Frida Kahlos Briefe, ihre Tagebucheintragungen, ihre Bilder. Wie eine Detektivin habe ich mich mit ihrem Leben beschäftigt. So ist allmählich diese Produktion entstanden.
Durch die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Martin Mühleis sind die Musiker mit ins Boot gekommen: das "Trio Azul" und seine wunderbaren mittelamerikanischen Klänge.

Der "Spiegel" hat Sie als "künstlerisches Kraftpaket" bezeichnet. Wie sehen Sie sich selbst?
Mich hält die Vielschichtigkeit lebendig. Vor der Kamera oder auf der Theaterbühne, im Studio bei Hörbuch-Aufnahmen oder in meinem Atelier.

Kennen Sie die Region Reutlingen - und wenn ja, was verbinden Sie damit?
Ehrlich gesagt: Pliezhausen ist ein Abenteuer für mich. Neuland, ich war noch nie dort. Der technische Leiter der Frida-Produktion lebt seit einiger Zeit in Pliezhausen, Waldemar Weglikowski. Durch seine Initiative kam der Abend auf Einladung des dortigen Chors zustande. Ich freue mich darauf!

Mittwoch, 1. Februar 2012

Am 5. Februar gastiert Suzanne von Borsody mit ihrem Programm "Frida Kahlo: Jetzt wo du mich verlässt, liebe ich dich mehr denn je!" im Stadttheater Fürth. Den Nürnberger Nachrichten gab Suzanne von Borsody ein Interview.

Frau Borsody, Sie sind aktuell wieder mehr auf der Theaterbühne präsent. Gibt es dafür einen bestimmten Grund?
Ich war ja 13 Jahre fest engagiert. Nach der Schließung des Schiller-Theaters habe ich eine Pause gebraucht und mehr Filme gemacht. Aber jetzt gönne ich mir meistens im Winter, wenn weniger gedreht wird, den Luxus, Theater zu machen. Im Moment am Renaissance-Theater in Berlin.
Warum ist das Luxus für einen Schauspieler?Weil man dabei anders als beim Filmdreh eine Chronologie einhält und mehr Zeit hat, auszuprobieren, wie eine Figur funktioniert, und ihrer Essenz näherkommen kann. Im Film bekommt man drei Möglichkeiten für eine Szene und dreht sie dann schnell ab. Und weil man ja oft am Ende der Geschichte anfängt, muss man sich die inneren Zustände einer Figur schon vorher selbst angeeignet haben.

Nach Fürth kommen Sie mit Ihrem Frida-Kahlo-Programm...Ja, die Lesungen sind ein ganz besonderes Vergnügen für mich. Neben der unmittelbaren Begegnung mit dem Publikum ist es auch etwas, was man im eigenen Gepäck hat. Zu einem Musiker kann man sagen, spiel mal was, und er kann am Küchentisch loslegen. Bei uns Schauspielern ist das schwieriger. Aber bei so einem Programm - ich habe auch noch eine Lesung über Gauguin gemacht — bin ich mein eigener Regisseur. Die "Frida" lese ich ja nicht nur, das ist eine multimediale Performance mit Bildprojektionen und wunderbarer Musik. Und die Texte verbinden sich durch die Biografie von Frida Kahlo.
Was hat Sie gerade an Frida Kahlo gereizt? Sie ist in den letzten Jahren fast überpräsent mit Biografien und im Kunst-Zirkus.Ich wollte ja ursprünglich Malerin werden und male noch so vor mich hin. Da gibt es natürlich auch den kleinen Bildungsauftrag, den man als Schauspieler hat. Wenn ich in eine Ausstellung gehe, hole ich mir gern einen Audioguide, aber ab und zu spult man dann doch mal vor. Ich habe versucht, besondere Texte von Kahlo zu finden, und viele Zuschauer haben mir gesagt, das hätten sie so noch nicht gewusst. Als roter Faden dient ihre Gefühlswelt, weniger ihr politisches Engagement. Vieles, was ich an dem Abend weglassen muss, habe ich auf einem Hörbuch mit aufgenommen, etwa einen Brief zu Diego Riveras 60. Geburtstag. Den zu lesen dauert eine halbe Stunde, das hätte den Abend gesprengt. Aber es ist auch die Musik, die die Sache rund macht. Von der Lesung gibt es übrigens auch eine CD.
Sind weitere Projekte in dieser Richtung geplant?Vincent van Gogh und Niki de Saint Phalle interessieren mich noch wahnsinnig.
Alles ganz komplizierte Persönlichkeiten. Sind es eher die Menschen als die Maler, die Sie reizen?Natürlich auch. Abgesehen davon will ich aber auch keinen kunsthistorischen Vortrag machen. Die Künstler sprechen da eher durch ihre Texte und Werke.
Sie haben im letzten Sommer "Hanni und Nanni" in Stein gedreht. In welchen Filmen kann man Sie in nächster Zeit noch sehen?An Ostern läuft mein erster Heimatfilm, "Der Meineidbauer" - da darf ich sogar ein bisschen Bayerisch reden. Josef Vilsmaier hat nach dem Stück von Anzengruber in Osttirol gedreht. 1956 hat mein Vater in einer anderen Verfilmung des Stücks gespielt, und deshalb tritt er bei uns jetzt ganz kurz als Gast auf. Und außerdem habe ich mit Henry Hübchen noch "Die Mutter der Braut" in Kroatien gedreht, der auch im Frühjahr gezeigt wird.

Paul Gauguin Lesung in Backnang

Mittwoch, 25. Januar 2012

Sie saß auf einem Barhocker auf der Bühne. In einem altrosafarbenen, langen Kleid und einer Blume im Haar. Suzanne von Borsody. Im Hintergrund werden Gemälde des französischen Malers Paul Gauguin auf eine Leinwand projiziert. Es ist eine Mischung aus biografischer Skizze und Lesung aus Gauguins tagebuchähnlichen Aufzeichnungen "Noa Noa", die die Schauspielerin im Rahmen der Literarischen Reihe der Stadt Backnang präsentierte. Suzanne gab Einblicke in den Lebensweg des 1848 in Paris geborenen Malers. Mit ruhiger, akzentuierter Stimme trug die Schauspielerin vor, sodass man von der Fülle an Informationen nicht erschlagen wurde. Stimmungsvoll waren die musikalischen Einlagen des Duos Leccornia mit dem virtuosen Gitarristen Siegfried Schwab und dem Flötisten Willy Freivogel, die das gesprochene Wort nachklingen ließen oder ihm temperamentvoll und spielfreudig Nachdruck verliehen, dass sich das Publikum zu Beifallsstürmen hinreißen ließ. Das Publikum lauschte gebannt der Lesung und Borsody variierte das Erzähltempo, setzte Sprechpausen, zog die Zuhörer ganz in ihren Bann und ließ den Spannungsbogen nicht abreißen.

Ein Nachmittag mit Suzanne von Borsody

Montag, 23. Januar 2012


"Immer hält der Menschenfresser, wenn er seine Menschen frißt, links die Gabel, rechts das Messer, weil er gut erzogen ist." (Frantz Wittkamp, Maler und Dichter)

Freuen Sie sich auf Texte, Gedichte, Anekdoten zum Schmunzeln und Nachdenken. Suzanne von Borsody wurde als Tochter von Regisseurin und Schauspielerin Rosemarie Fendel und Schauspieler Hans von Borsody in München geboren. Sie gehört zu den bekanntesten und vielseitigsten Schauspielerinnen in Deutschland. Lernen Sie die charmante Schauspielerin persönlich kennen und plaudern Sie mit ihr bei Kaffee und Kuchen.

Inklusive Kaffee- und Kuchengedeck.
Rollstuhlfahrer und Begleitperson zahlen Normalpreis.
Kinder bis einschl. 2 Jahre haben freien Eintritt ohne Sitzplatzanspruch.
Dauer der Veranstaltung: ca. 2 - 4 Stunden.
Kleiner intimer, eleganter Rahmen, Künstler zum Anfassen.

Quelle: Veranstalter

Paul Gauguin

Donnerstag, 19. Januar 2012

Die Stiftung Kultur im Kreis Altenkirchen bietet am 08. März, 20.00 Uhr im Kulturwerk Wissen eine besondere Kulturveranstaltung. Präsentiert wird eine faszinierende Hommage an den berühmten Maler Paul Gauguin. Paul Gauguin (1848-1903) gehört zu den Malern, die fraglos eindrucksvolle Werke in der Kunst des 19. Jahrhunderts hinterlassen haben. Suzanne von Borsody nähert sich dem Genie Gauguin anhand ausgewählter Texte, die beiden Musiker (Willy Freivogel, Flöte und Siegfried Schwab, Gitarre - Duo "Leccornia") spielen Werke von Zeitgenossen Gauguins, wie Gabriel Fauré.
Begleitet werden die Künstler zudem von einer Power Point Präsentation, in der Jens Schniedenharn dem Publikum die schönsten und berühmtesten Werke des weltbekannten Malers, beispielsweise aus seiner Lebensphase auf Tahiti, näher bringen wird.

Dienstag, 17. Januar 2012

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